Stand: 04. Mai 2020

Handlungsempfehlungen der Landeskirche Hannovers zur Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Nach Verhandlungen von Bund und Ländern und den Beratungen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen mit dem Land in Aussicht steht in Aussicht, dass mit einer Niedersächsischen Verordnung, die zum 7. Mai 2020 in Kraft treten wird, wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Für Gottesdienste unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln hat die Landeskirche Hannovers Handlungsempfehlungen für die Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten erarbeitet.

Über die Wiederaufnahme von Gottesdiensten und die Anwendung der Handlungsempfehlungen auf die örtlichen Verhältnisse entscheidet der Kirchenvorstand mit dem Pfarramt. Darüber und über den Zeitpunkt der Aufnahme von Gottesdiensten fassen sie einen gemeinsamen Beschluss. Gemeinsam tragen sie auch die Verantwortung für die sachgerechte Umsetzung und die Einhaltung der Vorgaben.

Die Niedersächsische Verordnung, die am 7. Mai in Kraft treten wird, bezieht sich ausschließlich auf die Durchführung von Gottesdiensten. Andere Versammlungen im Rahmen der Gemeindearbeit, also z.B. Treffen von Gruppen oder Proben von Chören sind davon nicht betroffen. Diese sind weiterhin nicht gestattet.

 

Taufen und Trauungen:
Für Taufen und Trauungen gelten ab dem 7. Mai 2020 die gleichen Regelungen wie für Gottesdienste im Allgemeinen.

Taufen sollten möglichst in einem gesonderten Gottesdienst und nicht im Gemeindegottesdienst gefeiert werden. Von Haustaufen raten wir ab, da die Pastor*innen dort nicht selbst die hygienischen Standards gewährleisten können.

Bei Taufen und Trauungen, wo die Liturg*innen dem Täufling oder dem Brautpaar nahekommen und die Abstandsregeln nicht einhalten können, tragen sie grundsätzlich Nase-Mund-Masken.
Auch bei der Segnung von Menschen bei Taufe und Trauung wird auf Berührung verzichtet. Die Wirksamkeit des leiblichen Wortes ist nach evangelischem Verständnis nicht essentiell an die Berührung gebunden. Entscheidend ist die Ausrufung des göttlichen Namens über dem oder den Menschen im Zeichen des Kreuzes.

Die Zahl der Teilnehmer*nnen, die in der jeweiligen Kirche aufgrund der Beschränkungen möglich ist, muss den Familien im Vorfeld der Taufe oder Trauung mitgeteilt werden.

Quelle: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2020/02/2020-02-28_2#+-taufen-trauungen-und-beerdigungen

Handlungsempfehlungen für Gottesdienste unter Beachtung von Abstand- und Hygieneregeln Quelle: Landeskirche Hannovers