Stand: 05. Mai 2020

Verboten sind

  • alle öffentlichen Veranstaltungen
    Öffentlich = grundsätzlich für jedermann oder für eine Spezialöffentlichkeit zugänglich
  • alle privaten Veranstaltungen
    z. B. Grillpartys, Geburtstagsfeiern usw.
    ausgenommen: Hochzeitsfeiern und Trauerfeiern, jeweils im engsten Familien- und Freundeskreis mit max. 10 Personen
  • alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 bis mindestens zum 31.08.2020
    maßgeblich ist die Teilnehmerzahl insgesamt und nicht die zur gleichen Zeit
  • nicht absolut nötige physische Kontakte zu Personen außerhalb des eigenen Hausstandes
  • Ansammlungen von mehr als zwei Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, im öffentlichen Raum

 

Oldenburg Stand: 11. Mai 2020

Stand: 11. Mai 2020

Allgemeine Informationen der Stadt Oldenburg zum Thema Corona

Aus Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Diese Verordnung gilt ab Montag, 11. Mai 2020. Die Regelungen treten am 27. Mai 2020 außer Kraft.

 

Allgemeines Verhalten, Kontakte & gesellschaftliches Miteinander

Solange es keinen Impfstoff und/oder ein Medikament gegen Covid-19 gibt, ist die Beschränkung der physischen Kontakte das einzig wirksame Mittel, um die Ausbreitung des Virus auf einem niedrigen Niveau zu halten. Daher müssen die physischen Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, weiterhin auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden.
In der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs gilt weiterhin, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss.

 

Ausweitung der bisherigen Zwei-Personen-Regel

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auch zukünftig in der Regel auf höchstens zwei Personen beschränkt.

Hiervon ausgenommen sind allerdings ab dem 11. Mai Zusammenkünfte von einer Person nicht nur mit den eigenen Angehörigen sondern auch mit Personen, die einem (einzigen) weiteren Hausstand angehören.

Man darf sich also ab Montag auch mit den Mitgliedern eines weiteren Hausstandes in der Öffentlichkeit, bspw. im Park oder auch mit einer anderen Familie oder einem anderen Paar im Restaurant treffen.

Nach wie vor soll vermieden werden, dass sich Gruppen zum Beispiel zum Grillen treffen. Gerade die Kontaktbeschränkungen haben in den letzten Wochen dazu beigetragen, die Zahl der Neuinfektionen in einer gemeinsamen Anstrengung der ganzen Gesellschaft in den letzten Wochen stark zu reduzieren.

 

Private Feiern

Partys jeglicher Art sind daher leider weiterhin untersagt.
Ausnahmen gelten für Hochzeiten und Beerdigungen: Sie können im engsten Familien- und Freundeskreis begangen werden. Die Höchstgrenze liegt in beiden Fällen nun bei 20 teilnehmenden Personen.

Quelle: Vorschriften der Landesregierung


Braunschweig Stand: 11. Mai 2020

Stand: 05. Mai 2020

Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern untersagt

 

Geänderte Allgemeinverfügung: Verbot von Großveranstaltungen vom 13. März 2020

  • Es ist im gesamten Gebiet der Stadt Braunschweig untersagt, öffentliche oder private Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 100 Personen durchzuführen.

 


Kirchliche Trauungen Stand: 11. Mai 2020

Stand: 04. Mai 2020

Handlungsempfehlungen der Landeskirche Hannovers zur Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Nach Verhandlungen von Bund und Ländern und den Beratungen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen mit dem Land in Aussicht steht in Aussicht, dass mit einer Niedersächsischen Verordnung, die zum 7. Mai 2020 in Kraft treten wird, wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Für Gottesdienste unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln hat die Landeskirche Hannovers Handlungsempfehlungen für die Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten erarbeitet.

Über die Wiederaufnahme von Gottesdiensten und die Anwendung der Handlungsempfehlungen auf die örtlichen Verhältnisse entscheidet der Kirchenvorstand mit dem Pfarramt. Darüber und über den Zeitpunkt der Aufnahme von Gottesdiensten fassen sie einen gemeinsamen Beschluss. Gemeinsam tragen sie auch die Verantwortung für die sachgerechte Umsetzung und die Einhaltung der Vorgaben.

Die Niedersächsische Verordnung, die am 7. Mai in Kraft treten wird, bezieht sich ausschließlich auf die Durchführung von Gottesdiensten. Andere Versammlungen im Rahmen der Gemeindearbeit, also z.B. Treffen von Gruppen oder Proben von Chören sind davon nicht betroffen. Diese sind weiterhin nicht gestattet.

 

Taufen und Trauungen:
Für Taufen und Trauungen gelten ab dem 7. Mai 2020 die gleichen Regelungen wie für Gottesdienste im Allgemeinen.

Taufen sollten möglichst in einem gesonderten Gottesdienst und nicht im Gemeindegottesdienst gefeiert werden. Von Haustaufen raten wir ab, da die Pastor*innen dort nicht selbst die hygienischen Standards gewährleisten können.

Bei Taufen und Trauungen, wo die Liturg*innen dem Täufling oder dem Brautpaar nahekommen und die Abstandsregeln nicht einhalten können, tragen sie grundsätzlich Nase-Mund-Masken.
Auch bei der Segnung von Menschen bei Taufe und Trauung wird auf Berührung verzichtet. Die Wirksamkeit des leiblichen Wortes ist nach evangelischem Verständnis nicht essentiell an die Berührung gebunden. Entscheidend ist die Ausrufung des göttlichen Namens über dem oder den Menschen im Zeichen des Kreuzes.

Die Zahl der Teilnehmer*nnen, die in der jeweiligen Kirche aufgrund der Beschränkungen möglich ist, muss den Familien im Vorfeld der Taufe oder Trauung mitgeteilt werden.

Quelle: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2020/02/2020-02-28_2#+-taufen-trauungen-und-beerdigungen

Handlungsempfehlungen für Gottesdienste unter Beachtung von Abstand- und Hygieneregeln Quelle: Landeskirche Hannovers


Bremen (Land) Stand: 11. Mai 2020

Aus dem Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 05. Mai 2020

 

  1. Teil Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens

 

§ 5
Kontaktverbot

(1) Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht in der gemeinsamen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft lebenden Person oder mit den folgenden Personen gestattet: - Familienmitglieder, eigene Kinder, auch wenn die Eltern getrennt leben; dazu gehören auch die Kinder der Partner (sogenannte Patchworkfamilien) - sonstige Personen, mit denen eine Wohnung oder gewöhnliche Unterkunft geteilt wird.

(2) In der Öffentlichkeit ist zu anderen als den in Absatz 1 genannten Personen ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

(3) Bei der Nutzung von Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs und den hierzu gehörenden Einrichtungen, bei dem Besuch einer nach § 9 Absatz 2 und 3 für den Publikumsverkehr geöffneten Verkaufsstätte oder Einrichtung ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist eine textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie; geeignet sind auch Schals, Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeigneten Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches. Satz 1 gilt nicht für Kinder unter sieben Jahren oder für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

§ 6
Veranstaltungen, sonstige Ansammlungen von Menschen und Versammlungen

(1) Öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen, Feiern sowie sonstige Menschenansammlungen in der Freien Hansestadt Bremen sind verboten.

 

§ 7
Besondere Zusammenkünfte von Menschen

(1) Zusammenkünfte von Menschen in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie in den Räumlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften einschließlich der Gemeindezentren sind zulässig, soweit die Einhaltung der Abstandsregelung nach § 5 Absatz 2 gewährleistet ist und ein Hygienekonzept in Anlehnung an das gemeinsame Konzept der Religionsgemeinschaften mit der Bundesregierung vorliegt. Das Hygienekonzept muss sich auf den konkreten Ort der Zusammenkunft beziehen und örtlich bekannt gemacht werden.

 

(2) Unter vergleichbaren Bedingungen wie religiöse Bestattungen nach Absatz 1 können nichtreligiöse Bestattungen durchgeführt werden.

 

(3) Standesamtliche Eheschließungen sind unter Berücksichtigung der Hinweise des Robert Koch-Instituts nach folgender Maßgabe zulässig:

1. Der zeitliche Rahmen ist so eng wie möglich zu fassen.

2. Hinreichende Hygienevorkehrungen, wie beispielsweise Waschmöglichkeiten mit Seife oder die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, sind sicherzustellen.

3. Es ist nach Maßgabe des § 5 Absatz 2 ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen sicherzustellen.

4. Die Teilnehmerzahl ist auf ein Mindestmaß (nur der engste Kreis; jedenfalls nicht mehr als 20 Personen) zu reduzieren.

5. Auf gefährdete Personen ist besondere Rücksicht zu nehmen; dafür sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

 

(4) Verboten sind Zusammenkünfte von Menschen in Vereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen.

 

Quelle: Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen


Niedersachsen Stand: 11. Mai 2020

Aus Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Diese Verordnung gilt ab Montag, 11. Mai 2020. Die Regelungen treten am 27. Mai 2020 außer Kraft.

 

Allgemeines Verhalten, Kontakte & gesellschaftliches Miteinander

Solange es keinen Impfstoff und/oder ein Medikament gegen Covid-19 gibt, ist die Beschränkung der physischen Kontakte das einzig wirksame Mittel, um die Ausbreitung des Virus auf einem niedrigen Niveau zu halten. Daher müssen die physischen Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, weiterhin auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden.
In der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs gilt weiterhin, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss.

 

Ausweitung der bisherigen Zwei-Personen-Regel

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auch zukünftig in der Regel auf höchstens zwei Personen beschränkt.

Hiervon ausgenommen sind allerdings ab dem 11. Mai Zusammenkünfte von einer Person nicht nur mit den eigenen Angehörigen sondern auch mit Personen, die einem (einzigen) weiteren Hausstand angehören.

Man darf sich also ab Montag auch mit den Mitgliedern eines weiteren Hausstandes in der Öffentlichkeit, bspw. im Park oder auch mit einer anderen Familie oder einem anderen Paar im Restaurant treffen.

Nach wie vor soll vermieden werden, dass sich Gruppen zum Beispiel zum Grillen treffen. Gerade die Kontaktbeschränkungen haben in den letzten Wochen dazu beigetragen, die Zahl der Neuinfektionen in einer gemeinsamen Anstrengung der ganzen Gesellschaft in den letzten Wochen stark zu reduzieren.

 

Private Feiern

Partys jeglicher Art sind daher leider weiterhin untersagt.
Ausnahmen gelten für Hochzeiten und Beerdigungen: Sie können im engsten Familien- und Freundeskreis begangen werden. Die Höchstgrenze liegt in beiden Fällen nun bei 20 teilnehmenden Personen.

 

 

Quelle: Vorschriften der Landesregierung