Hochzeiten und Corona

Aktuelle Informationen zum Thema, bereitgestellt von Wedding Relations und dem Bund deutscher Hochzeitsplaner


Konktaktverbot

Ab Montag, 23.03.2020 gilt ein bundesweites Kontaktverbot. Alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen - sie dürfen weiterhin gemeinsam unterwegs sein.

Sonderfall Bayern: Hier sind bereits Ansammlungen von zwei Personen verboten, sofern sie nicht im selben Haushalt leben oder eng miteinander verwandt sind.

Davon sind entsprechend auch Hochzeiten und Hochzeitsfeiern betroffen. Die unterstehenden Regelungen der Länder haben somit im Bereich der Maximalanzahl für Veranstaltungen keinen Bestand mehr.

Die Regelung gilt für mindestens zwei Wochen, beginnend ab 23.03.2020.

FAQ

In diesem Bereich findet Ihr häufig gestellte Fragen, die vom Bund deutscher Hochzeitsplaner beantwortet werden.

Jedes Bundesland entscheidet derzeit selbst, welche Auflagen es für öffentliche und nicht öffentliche Veranstaltungen verordnet.

Die Spanne reicht von absolutem Verbot, über einem Maximum von 50 Personen hin zu einem Maximum von 499 Personen indoor und 999 outdoor.

Doch in manchen Landkreisen/Städten gibt es zusätzlich eine Meldepflicht für Veranstaltungen.

Es muss unterschieden werden zwischen öffentlichen Veranstaltungen und privaten Feiern. Nach heutigem Stand gelten die Grenzen für beides bzw. wird bald für beides gelten.

Welche Grenze für deine Stadt gilt, entnimmst du bitte der Homepage deines Landkreises und/oder der Liste weiter unten auf dieser Seite.

Jedes Land hat unterschiedliche Regeln aufgestellt, um eine Ausbreitung einzugrenzen. Bitte informiert euch über diese am besten online beim Auswärtigen Amt des jeweiligen Landes.

Besonders betroffen ist derzeit Italien.

Ja, und auch hier gibt es unterschiedliche Handhabungen. Derzeit dürfen z.B. keine Europäer in die USA einreisen. Die Entwicklung ist stetig, immer mehr Länder verhängen Reiseverbote und erlassen Einschränkungen.

Einige Flughäfen werden nicht mehr angeflogen z.B. werden die Flüge von den Fluggesellschaften storniert – teils auch wegen zu geringer Auslastung.

Ab dem 16.03.2020 werden aller Voraussichtnach die Grenzen von Deutschland nach Österreich, Frankreich und der Schweiz geschlossen.

Sagen Sie die Hochzeit ab, z.B. aus Angst vor einer Ansteckung oder Verbreitung, tragen Sie die Kosten zu 100% bzw. laut AGBs der gebuchten Dienstleister.

Wird etwas von behördlicher Seite abgesagt, kommt es ganz auf den Grund und die Region an.

Nach deutschem Recht gilt zunächst der Vertrag des Dienstleisters. Hier muss zwischen Dienst- und Werkvertrag unterschieden werden.

Ob und wie eine Stornierung möglich ist, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Bitte sprechen Sie unbedingt mit allen gebuchten Dienstleistern.

Komplizierter wird es im Reiserecht, z.B. bei Flügen etc. Hier gibt es eine Unterscheidung zwischen Pauschalreisen (diese werden meist erstattet) und Individualreisen. Maßgeblich sind der Zeitpunkt und der Grund der Stornierung. Handelt es sich um höhere Gewalt, ist meist kein Geld zurück zu holen. Bitte prüfen Sie immer anwaltlich, was auf Ihren speziellen Fall zutrifft.

Pauschal lässt sich hier leider keine Aussage treffen.

Wir können jedoch sagen, dass viele Reiseveranstalter sich sehr kulant zeigen und eine gute Einigung mit ihren Kunden erzielen wollen.

„Brauchen“ ist immer relativ! Wir möchten Ihnen auf jeden Fall einige Dinge ans Herz legen:

Stellen Sie ausreichend Belüftung des Veranstaltungsraumes sicher

  • Gründliches Händewaschen sollte immer möglich sein
  • Achten Sie auf eine gründliche Desinfektion – auch zwischendurch. Empfohlen werden die Hände, aber auch z.B. Türklinken etc.
  • Besonders gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen bzw. schwachem Immunsystem, z.B. ältere Menschen. Überlegen Sie gemeinsam, ob Sie diese wirklich ermuntern wollen, zu kommen. So schade es ist – aber eine Ansteckung wäre unter Umständen fatal.
  • Auch wenn es schwerfällt: Es wird empfohlen, sich nicht die Hände zu schütteln und zu Umarmen. CORVID19 ist eine Tröpfcheninfektion.

Nein, leider kann dies nicht abgedeckt werden. Epidemien, Seuchen o.ä. werden nicht von Versicherungen getragen.

Wir raten: Denken Sie über eine Verschiebung nach und klären Sie mit allen Beteiligten, ob dies möglich wäre. Auch eine Reduzierung der Personenzahl auf den engsten Kreis und entsprechende Maßnahmen wären eine Möglichkeit (siehe spezielles Equipment).

Denken Sie aber bitte daran: Verunsicherung und Angst sind groß! Evtl. werden viele Gäste absagen und sich sicherlich diese Entscheidung nicht leicht machen. So könnte z.B. eine Hochzeit, die für 100 Gäste geplant war, schnell nur noch 30 Gäste haben. Manchmal kann es deshalb aus unserer Sicht auch Sinn machen, eine Verschiebung/Stornierung von Seiten des Brautpaares auszusprechen und so eine Entscheidung für alle zu treffen.

Bis zum Ende der Osterferien in sämtlichen Bundesländern erhebliche Einschränkungen für öffentliche und private Veranstaltungen.

Da jedes Bundesland allerdings eigene Richtlinien zum Umgang mit der aktuellen Situation hat und die jeweiligen Städte und Landkreise bei der Umsetzung der Maßnahmen ebenfalls, lohnt es sich genau hinzusehen, ob und in welchem Umfang Ihr und Eure Hochzeit betroffen seid. Wir aktualisieren den Bereich stetig mit den aktuellen Entwicklungen.

Informationen zu den Bundesländern

Bundesländer

Landesweite Informationen

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten. Darüber hinaus gilt grundsätzlich die dringende Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen – auch Familienfeiern mit weniger als 100 Gästen etc. Bei öffentlichen Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmern entscheiden die zuständigen Behörden vor Ort auf Basis einer Risikoabwägung anhand der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens über ein Verbot. Für weitere Informationen zu einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an die Kommunen bzw. zuständigen Ortspolizeibehörden.


News aus den Kommunen

Heidelberg

Im gesamten Stadtgebiet Heidelberg sind öffentliche und/oder private Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte mit einer…

Stuttgart

Karlsruhe

Die Durchführung von privaten Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmenden wird verboten.

Landesweite Informationen

Veranstaltungen und Versammlungen werden landesweit untersagt. Hiervon ausgenommen sind private Feiern in hierfür geeigneten privat genutzten Wohnräumen, deren sämtliche Teilnehmer einen persönlichen Bezug (Familie, Beruf) zueinander haben. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Dies gilt ab 17. März bis einschließlich 19. April 2020.


News aus den Kommunen

Landesweite Informationen

Der Berliner Senat hat beschlossen, dass in Berlin ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern untersagt sind. Für öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen bis 50 Personen muss der Veranstalter eine Anwesenheitsliste führen, die Name, Anschrift und Telefonnummer erhält. Diese Liste muss mindestens vier Wochen aufbewahrt werden und auf Verlangen des Gesundheitsamtes vollständig ausgehändigt werden.

Landesweite Informationen

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmenden sind untersagt. Bei öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen mit weniger als 50 Teilnehmenden hat der Veranstalter oder die Veranstalterin die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste mit zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist vom Veranstalter oder der Veranstalterin für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen.


News aus den Kommunen

Landesweite Informationen

Aus dem Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 05. Mai 2020   Teil Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens   § 5 Kontaktverbot (1) Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht in der gemeinsamen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft lebenden Person oder mit den folgenden Personen gestattet: - Familienmitglieder, eigene Kinder, auch wenn die Eltern getrennt leben; dazu gehören auch die Kinder der Partner (sogenannte Patchworkfamilien) - sonstige Personen, mit denen eine Wohnung oder gewöhnliche Unterkunft geteilt wird. (2) In der Öffentlichkeit ist zu anderen als den in Absatz 1 genannten Personen ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. (3) Bei der Nutzung von Verkehrsmittel des Öffentlichen…

Landesweite Informationen

Grundsätzlich alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen unabhängig von der Teilnehmerzahl sind untersagt.

Landesweite Informationen

Am Freitag 20.03. wurde von der Landesregierung beschlossen, dass die Maximalzahl von Teilnehmern auf Veranstaltungen von 100 auf 5 runter gesetzt wird. Restaurants und Gastätten sind ab Samstag 21.03., 12 Uhr komplett geschlossen. Öffentliche Gottesdienste sind verboten. Manche Pfarrer halten die Traugespräche per Face Time oder ähnlichen Programmen. Standesamt Frankfurt bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Mitarbeiter bleiben, um Ansteckungen zu vermeiden, zu Hause. Bereits vereinbarte Trautermine finden statt. Allerdings dürfen keine Gäste der Trauung beiwohnen.


News aus den Kommunen

Nothing found.

Landesweite Informationen

Allgemein Das Kontaktverbot bleibt in den aktuellen Verordnungen des Landes MV zunächst bis einschließlich 10. Mai bestehen. Die Regelungen für die Gottesdienste sind daher als Ausnahmen zu verstehen. Zudem gelten weiterhin die Abstandsregeln (1, 5 besser 2 Meter) sowie Hygienevorschriften und die Vorschrift zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz in bestimmten Bereichen und Situationen gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Gottesdienst anlässlich Eheschließung Können Trauungen nicht verschoben werden und können alle zuvor genannten Regeln für Gottesdienste in Kirchen bzw. im Freien eingehalten werden, sind Traugottesdienste bzw. Gottesdienste zur Eheschließung im kleinen Rahmen möglich. Hierbei sind besonders zu beachten: - Einzug: Es ist im Mittelgang auf genügend Abstand…


News aus den Kommunen

Landesweite Informationen

Alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen sind bis auf weiteres untersagt.


News aus den Kommunen

Osnabrück Stand: 05. Mai 2020

Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sind nur noch eingeschränkt möglich.

Oldenburg Stand: 11. Mai 2020

Meldepflicht für Veranstaltungen ab 100 Teilnehmenern.

Braunschweig Stand: 11. Mai 2020

Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 100 Personen untersagt, auch Hochzeiten.

Landesweite Informationen

Auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern sollen nach einem Erlass der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unterbleiben.


News aus den Kommunen

Köln

Die Stadt Köln untersagt ab einschließlich Sonntag, 15. März 2020, bis einschließlich 10. April 2020 jegliche Veranstaltung im Kölner…

Landesweite Informationen

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern untersagt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das Verbot gilt vorerst bis 20.04.2020


News aus den Kommunen

Mainz

In Mainz sind Veranstaltungen vom 18. März bis 19. April 2020 untersagt

Rheinland-Pfalz

Alle Veranstaltungen seien zu untersagen. Diese Verbote gälten ohne Ausnahmen.

Landesweite Informationen

Veranstaltungen und Ansammlungen ab 18.04.2020 landesweit untersagt.  Private Kontakte in privaten Wohnräumen sind nicht verboten, sollen aber nach Möglichkeit in größeren Gruppen unterbleiben. Von Privatparties wird abgeraten.  


News aus den Kommunen

Nothing found.

Landesweite Informationen

Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich (wie etwa Hochzeiten, Trauerfeiern und vergleichbare Veranstaltungen) sind bis zu einer Zahl von 100 Teilnehmenden von der Untersagung ausgenommen. Die Möglichkeit zum Erlass von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die zuständige Behörde bleibt unberührt.Es wird im Übrigen aus Gründen des Infektionsschutzes empfohlen, private Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen.


News aus den Kommunen

Dresden

Sachsen (Land)

Landesweite Informationen

Veranstaltungen (öffentlich oder nicht-öffentlich) mit mehr als 50 Teilnehmern werden verboten. Für kleinere Veranstaltungen soll es strenge Auflagen geben. So muss zwischen den Teilnehmern ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Außerdem muss eine Anwesenheitsliste geführt werden. Es gibt bis dato keine einheitlichen Regelungen für die Standesämter in Sachsen-Anhalt. Jede Kommune kann bisher individuelle Regelung für die Fortführung von Eheschließungen treffen. Einige Standesämter sind bereits für den Besucherverkehr geschlossen. Um trotzdem eine entsprechende Beratung zu gewährleisten, wurden zusätzliche Mitarbeiter abgestellt


News aus den Kommunen

Sachsen Anhalt

Landesweite Informationen

Private Veranstaltungen dürfen grundsätzlich weiter stattfinden. Um eine mögliche Verbreitung der Infektionen unter Ihren Gästen zu vermeiden, sollten Sie jedoch überlegen, Ihre Feier zu verschieben.


News aus den Kommunen

Kiel

Private Veranstaltungen ab 100 Teilnehmer*innen sind untersagt. Es wird empfohlen, private Veranstaltungen mit weniger als 100…

Schleswig-Holstein

Landesweite Informationen

Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern in Thüringen sind untersagt worden.


News aus den Kommunen

Thüringen (Land)

Thüringen / Erfurt

Auch Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen sollten nicht mehr stattfinden, wenn sie nicht zwingend notwendig sind - und auch dann nur…